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Slalom Bière

2. Rang  Hansueli Zahnd      3.12.210
7. Rang Tom Werthmüller   3.24.377
1. Rang Pierre Mürner          2.54.691
3. Rang Andreas Spring       3.20.026
6. Rang Thomas Ruesch      2.53.281
1. Rang  Martin Bürki          2.37.549
3. Rang Walter Holzer         2.54.254
6. Rang Ruedi Fuhrer          2.47.101
1. Rang Jürg Beiner             2.43.894
Heinz Gfeller                        technischer Defekt
Joel Werthmüller                technischer Defekt
Marcel Lauber                     technischer Defekt

Am 20. & 21. Mai fand der Automobilslalom in Bière statt.
Hansueli und Tom bestritten das Rennen am Samstag bei wechselhaftem Wetter. Tom war mit seiner Leistung nicht zufrieden, nichts desto trotz, hat es ihm doch Spass gemacht. Hansueli war mit seiner Zeit sehr zufrieden, musste sich aber mit dem zweiten Rang zufrieden geben. Er fuhr dann nach dem Rennen schon bald nach Hause, denn er wollte doch am Sonntag in Ybrig schon das nächste Rennen bestreiten.
Der Rest unseres Team kam im Verlauf des Tages in Bière an, das Wetter wurde auch allmählich besser und wir konnten  das erstemal in diesem Jahr gemütlich draussen das Nachtessen geniessen. Einige Fahrer nutzten dann auch noch die Gelgenheit die Strecke schon mit dem Velo zu besichtigen. Für Tinu und Jürg  hiess es am Sonntagmorgen um 4.00 Uhr aufstehen, denn nichts ist so wichtig wie eine gute Vorbereitung. Ca. um neun durften dann die E1 bei strahlendem Sonnenschein ran. Im ersten Rennlauf fuhr Tinu eine Fabelzeit von 2.36…. (was er am Samstagabend so auch schon ankündigte). Der Lancia, welcher Jürg noch immer fährt, hatte kurz vor dem Ziel einen defekt. Lange Zeit später stellte Bruno Ianiello fest, dass die Antriebswelle hinten gebrochen war. Bruno und Mario flickten mehrere Stunden und somit konnte Jürg dann beim ersten Rennlauf wieder an den Start. Leider hatte Joel auch einen Defekt, er hoffte auch, dass er dies auf Platz noch beheben kann, musste dann aber aufgeben da etwas am Motor nicht mehr so war wie es sollte 😞Marcel Lauber meinte es diesmal gut mit Hegeb und montierte schon gar keinen Spoiler um diesen nicht wieder kaputt zumachen. Leider konnte auch er nicht bis zu Schluss mitfahren. Sie brachten ihn auf dem Auflieger zurück in den Park, er hatte mir erklärt; dass es ein Problem mit dem Kugelbolzen gab. Heinz Gfeller schied im ersten Rennlauf aus, die Antriebswelle war kurz vor dem Ziel gebrochen. Pierre Mürner kam etwas zu übermotiviert im Trainig und beschädigte den schönen Porsche. (Spoiler und Leuchte). Ändu war mit seinem Rennen sehr zufrieden. Ruedi Fuhrer konnte sich einfach nicht erklären weshalb er nicht schneller wurde, erklärte mir aber ganz bescheiden, dass es nicht am Auto liege. Thomas Ruesch erschrack Anna und mich beim ersten Rennlauf als er in der schnellen Passage mit dem halben Renault im Gras fuhr und dieses dann auch auf dem Asphalt noch immer quer fuhr. Gottlob ist er geübter Routenier und konnte das Auto ohne Schaden auffangen. Wali plazierte sich auf dem 3. Rang und fuhr zwei fast identische Zeiten. Jürg hoffte nun dass alles klappte, fuhr einen guten ersten Rennlauf, war mit der Zeit aber nicht zufrieden. Er konnte sich im zweiten Lauf noch verbessern, obwohl er unmittelbar nach der Zeitauslösung den Lancia abstellte und diesen nochmals neu starten musste. Als er im Ziel war staunte er dann auch, als er sah, dass er sich trotz diesem Lapsus noch verbessern konnte. War aber sehr grantig über seinen dummen Fehler 😉  Tinu konnte seine erste Trainingszeit nicht mehr erreichen. Als ich ihm die Daumen drückte und er in der schnellen Passage wie ein Überflieger auf uns los steuerte wurde mir schon etwas komisch in der Magengegend. doch er musste ja im ersten Lauf einen auf sicher (vorsichtig) :-))) fahren, haha. Endlich war die Liste draussen mit den Pilonen. Tinu war froh als alles gut war, könnte ja auch mal was sein ohne dass man es gemerkt hat. Im zweiten Lauf fuhr er dann auf Angriff  (hat zwar versprochen nichts zu riskieren), er erreichte nochmals fast die selbe Zeit wie im ersten Lauf. Im Scratch beendete er dies mit dem 6. Rang vom gesamten Tag. Schnellster Tourenwagen, bravo Schatzi. 🏁 🏁 🏁
Ich gratulieren allen zu den erfolgreichen Zeiten und hoffe, dass ihr in Romont alle wieder dabeisein könnt.
Geschrieben von Heidi Bürki

     
   

Slalom Bure

2. Rang Hansueli Zahnd           3:28.615
1. Rang Sven Sattler                  3:30.814
2. Rang Pierre Mürner             3:22.652
2. Rang René Tschirky             3:11.850
10. Rang Thomas Ruesch        3:21.151
1. Rang Martin Bürki                2:56.195
2. Rang Joel Werthmüller        3:14.130
3. Rang Walter Holzer              3:17.239
1. Rang Juerg Beiner                 3:05.429

Am Samstag waren Thom  W. und Hansueli an der Reihe. Leider wurde nur ein Rennlauf durchgeführt, da es im Verlauf vom Nachmittag sintflutartig zu regnen begann und die Strecke voller Schlamm, Steine und Bäche über die Strasse liefen. Aus Sicherheitsgründen wurde richtigerweise abgebrochen. Hansueli war zufrieden mit seinem 2. Platz war doch die Strecke komplett neu. Tom war gar nicht zufrieden weil er ein Tor ausgelassen hatte, wurde er nicht gewertet. Ansonsten hätte ihm die Strecke gefallen.
Am Samstagabend kam dann der Rest nach Bure (ausser Tinu, Heidi und Jürg waren schon am Freitagabend da, damit Tinu und Jürg die neue Streck schon mal in Augenschein nehmen konnten). Der Bezug des Fahrerlagers gestaltete sich noch schlimmer als in Frauenfeld. Chaos pur!! Die Trainings waren sehr durchzogen 1. Training trocken 2. Training regen. Die neue Strecke war sehr anspruchsvoll und es schlichen sich einige Torfehler ein (Jürg, Tinu und der eine oder andere wusste es nicht). Jürg lies das 2. Training aus weil es stark regnete, die Strecke neu und es nicht sein Auto ist. Tinu wollt zuerst auch nicht fahren, aber da es nicht sicher war, dass man die Strecke am Mittag besichtigen kann, fuhr er doch noch mit Regenpneu das 2. Training. Joel fuhr ein sehr gutes 2. Training im Regen und im 1. Rennlauf (trocken, etwas feucht) auch eine gute Zeit, er war aber nicht ganz zufrieden und wollte im 2. Rennlauf zu viel, denn das Heck wollte Ihn ständig überhohlen. Rene war nicht so ganz zufrieden mit der Streckenführung, er konnte sich nicht begeistern, da es für Ihn zu wenig flüssig war (laut Ihm ein gehack). Für Heinz war nach dem 2. Training schon schluss, da das Getriebe schon wieder den Geist aufgab, schade. Wale fuhr auch eine gute Zeit im 2. Regentraining und im 2. Rennlauf eine 17er Zeit, damit war er sehr zufrieden und das alles noch ganz war. Sven fand das Training (nur 1.) ganz OK und im 1. Rennlauf auch OK aber noch sehr unsicher. Dann im 2. Rennlauf erwischte er noch ein Tögu. Pierre war zufrieden mit dem 1. Training und fand das 2. “für Nüt“. Im 1.Rennaluf Tor ausgelassen und im 2. stimmte es für Ihn. Thom R. gefiel es nach dem erstes Training überhaupt nicht mehr und er redete nur noch vom nachhause gehen und noch von einem feinen Cordon Bleu auf der Heimfahrt. Schlussendlich blieb er doch noch. Der 1. Rennlauf ging gut und im 2. erwischte er noch eine Pylone. Sein Fazit: Im gefällt Flugplatzrennen deutlich besser. Jürg hatte nach dem 1. Rennlauf das Gefühl dass die Zeit schneller gewesen sei als auf der Anzeigetafel. (Im Nachhinein egal, da er ein Tor ausgelassen hatte, er aber nicht wuste welches). Heidi konnte Ihm vor dem 2. Rennlauf noch sagen welche Tor Jürg ausgelassen hatte und so fuhr er noch eine gute Zeit. Tinu fuhr im 1. Rennlauf eine gute Zeit, hatte aber das Gefühl das etwas am Motor. Getriebe oder Antriebswelle los sei. Recht hatte er, nach einigem demontieren (Spoiler, Räder und Unterboden) und suchen wurden wir fündig: der Getriebehalter und das linke Unibal am Trapez waren lose!! Nach dem Zusammenbau Gings zum 2. Rennlauf  wo ich Ihm kurz vor dem Start noch Mitteilen konnte, dass endlich die Rangliste mit den Torfehlern und unterschriben ausgehängt wurden und seine Zeit aus dem 1. Rennlauf gut war. Daraufhin brannte er eine sensationelle Zeit in den Beton (Teer) was für die 3. schnellste Hüsliautozeit reichte (nur gerade 0.8 Sek. hinter dem schnellsten). Gratuliere allen für die tollen (Unfallfreien) Resultate auf der doch schwierigen neuen Strecke.
Geschrieben von Bruno Engel
         

IKSM Slalom Seewen

2. Rang  Zahnd Hansueli         3:12.51
6. Rang  Werthmüller Tom     8:24.78
2. Rang  Grossmann Heinz     3:45.90

Slalom Saanen

2. Rang  Zahnd Hansueli         1.48.39
5. Rang  Werthmüller Tom     2.01.84
3. Rang  Grossmann Heinz     2.05.75
1. Rang  Sattler Sven               1.56.38
3. Rang  Aebi Marcel               2.06.58
1. Rang  Mürner Pierre           1.51.90
1. Rang  Spring Andreas         2.01.23
1. Rang  Ruesch Thomas        1.49.83
1. Rang  Bürki Martin             1.44.32
2. Rang  Werthmüller Joel     1.50.65
3. Rang  Holzer Walter           1.53.35
9. Rang  Fuhrer Ruedi            1.54.45
12. Rang  Lauber Marcel         1.56.70
2. Rang  Beiner Jürg               1.46.50
Disq.  Gfeller Heinz            Torfehler

Am Freitag den 6.5.2017 ging es bei schönem Wetter nach Saanen. Ab 17.00 Uhr konnte „Mann“ dann auch endlich auf die Piste. Zuvor war die eine Hälfte der Rennstrecke noch gesperrt, da zwei Pilote noch das Starten und Landen auf der Flugpiste üben mussten. Danach konnten wir uns alle gemütlich einrichten.
Nach einem sonnigen Freitag kamen in der Nacht auf Samstag schon die ersten Regenbooten.
Das Regenwetter hielt dann auch den ganzen Samstag an. Es regnete praktisch den ganzen Tag, einmal mehr, einmal weniger. Kalt war es leider dazu auch noch. Frühmorgens starteten dann auch schon Hansueli, Tom W. und Heinz Gr. ihre Trainigs- und Rennläufe. Hansueli gelang ein fast perfektes Rennen, was für ihn Rang 2 bedeutete. Tom war nicht ganz zufrieden, seine Reifen waren für diesen starken Regen nicht ideal, kein Gripp. Er beklagte sich aber nicht darüber, sondern meinte: “ ich bin einfach schlecht gefahren“. Heinz war einfach glücklich endlich wieder ein Rennen fahren zu können. Er ging danach sofort in sein Geschäft um zu arbeiten um danach am Sonntag sofort wieder an einem anderen Rennen teilzunehmen.
Gegen Mittag konnte dann endlich das Training für den Rest von unserem Team stattfinden. Tinu bemerkte kurz zuvor noch ein kleines Problem bei Paulinchen, was aber dank Hilfe von Ruedi und div. anderen recht schnell behoben werden konnte.  Danach ging es aber endlich los. Da es wie aus Eimern regnete war von mir am diesen Tag nicht sehr viel zu sehen, desshalb weiss ich auch nicht viel darüber wie es euch allen so erging. Jürg war sehr nervös, denn es war sein erster Einsatz im Lancia bei Regen, was er doch sehr gut bewältigte. Pierre fuhr mit seinem schönen Porsche eine super Zeit. Ändu war überglücklich als er bemerkte, dass er in seiner Klasse auf Rang 1 fuhr. Tinu fuhr im ersten RL auf sicher und konnte somit im zweiten Lauf voll attakieren und fuhr dann auch eine bomben Zeit. Joel strahlte förmlich, er war glücklich über den Regen, denn jetzt konnte er zeigen was in ihm steckt. Denn im Regen nützen die vielen PS nicht immer, da ist doch schon das Talent gefragt. Wali fuhr auf den hervorragenden dritten Rang. Heinz Gf. wurde am Schluss vom Rennen disqualifiziert, denn er hatte bei beiden Läufen einen Torfehler. Er weiss aber leider noch nicht wo, wird dies aber noch abklären. Sven Sattler, Marcel Aebi, Tom Ruesch, Ruedi Fuhrer und Marcel Lauber schlossen das Rennen ebenfalls erfolgreich ab.
Ich gratuliere allen ganz herzlich zu dem erfolgreichen Rennen.
Nun hoffe ich dass in Bure am nächsten Wochenend endlich besser und wärmer Wetter ist, dass wir auch mal das miteinander so richtig geniessen können.
Geschrieben von Heidi Bürki

Slalom Frauenfeld

2. Rang Mürner Pierre              2:12.45
7. Rang Spring Andreas             2:32.42
2. Rang Tschirky René               2:02.02
4. Rang Ruesch Thomas            2:08.60
1. Rang Bürki Martin                  2:01.22
3. Rang Werthmüller Joel         2:08.18
2. Rang Aebi Marcel                   2:23.63
8. Rang Gfeller Heinz                 2:23.35
1. Rang Beiner Juerg                   1:59.11
1. Rang Zahnd Hansueli             2:16.90
2. Rang Werthmüller Thomas  2:19.93
3. Rang Wiedmer Reto               2:13.29

Am Samstag waren Thom, Hansueli und Reto an der Reihe. Hansueli war sehr glücklich über den 1. Rang und auch Thom freute sich über seinen 2. Rang. Reto war auch sehr zufrieden. Wir gratulieren den dreien für ihre tolle Leistung.

Am Samstagnachmittag gingen die meisten lizenzierten Fahrer Richtung Frauenfeld. Wie erwartet war der Zugang zum Fahrerlager wieder sehr mühsam. (Die letzten von uns konnten erst weit nach 20.00 Uhr rein). Nichts desto trotz verbrachten wir einen gemütlichen Abend zusammen und um 23.00 Uhr gingen die ersten schlafen. Wetter war bedeckt und zeitweise leichter nisel. Am Morgen gings teilweise schon früh auf die Rennstrecke zur Besichtigung. (Tinu 2mal zu Fuss um den Kurs). Die Trainings verliefen für alle (ausser Tinu) gut. Bei Tinu gab’s Probleme mit den Bremsen, was nach ziemlich langer Zeit einigermassen behoben werden konnte. Jürg war im Training das schnellste Hüsliauto was ihn ziemlich nervös machte und sein Ziel war es im Rennen nicht schlechter zu fahren. Die Rennläufe verliefen für alle recht gut. Joel war eigentlich zufrieden, ausser mit der Strassenlage war er nicht zufrieden, er hatte das Gefühl dass es in Interlaken besser war. Heinz  ist  einigermassen zufrieden, denn im 1 Rennlauf machte er einem Fehler und im zweiten Lauf war er zu vorsichtig.  Tinu war recht zufrieden mit den Rennläufen nach der Reparatur der Bremse und 1. Training Torfehler 2. Training disqualifiziert weil der vor ihm ein Tor umgeworfen hat und er ausweichen musste. Jörg war sehr häppy das er im 1. Rennlauf seine Zeit vom Training noch unterbot und am Schluss schnellstes Hüsliauto war (und einziges Hüsliauto unter 2 Min) und endlich auch die guten Trainingszeiten im Rennlauf umsetzen konnte. Gratuliere Jörg und auch allen anderen Fahrern unseres Teams! Mit den anderen Fahrern konnte ich leider nicht reden, da das Fahrerlager ziemlich verstreut war und ich sehr spät zu dem vergnügen kam den Bericht zu schreiben.

Bis Saanen
Geschrieben von Bruno Engel

(Foto: Peter Wyss)

Slalom Interlaken

1.    Rang Zahnd Hansueli              2.49.64
3.    Rang Werthmüller Thomas   2.55.20
5.    Rang Grossmann Heinz          2.57.45
1.    Rang Bürki Martin                   2.31.37
2.    Rang Bürki Mike                      2.33.53
3.    Rang Werthmüller Joel          2.40.78
5.    Rang Holzer Walter                2.44.50
7.    Rang Gfeller Heinz                 2.55.78
4.    Rang Tschirky René                2.35.14
6.    Rang Fuhrer Ruedi                 2.36.62
19.  Rang Lauber Marcel              2.51.02
4.    Rang Beiner Jürg                    2.32.63
12.  Rang Tarnutzer Koni              2.44.96
1.    Rang Sattler Sven                   2.52.00
2.    Rang Aebi Marcel                  3.03.98
1.    Rang Mürner Pierre              2.51.33
3.    Rang Spring Andreas            3.06.82
1.    Rang Ruesch Thomas           2.43.99

Am Freitag 7.04.17 war der Flugplatz von Interlaken schon fast vollständig besetzt mit Rennfahrzeugen, Camper, Anhänger und vielen motivierten Fahrer. Auf die Sonne mussten wir auch nicht warten. Nach einer sehr kalten Nacht wurde es von Stunde zu Stunde wärmer und die schnellsten Zeiten wurden mehrheitlich im Training gefahren.  Es war förmlich zu spüren, dass die Fahrer alle froh waren, dass die lange Winterpause endlich ein Ende fand. Die Atmosphäre auf dem Platz war somit sensationell und alle waren sehr gesprächig. Ich konnte endlich mein schwarzes Notizbüechli einweihen. 😉 Merci nochmals Jürg. Aus diesem Grund war natürlich auch Jürg der erste Fahrer welcher ich interviewte. Wie sicher alle mitbekommen haben; ist Jürg`s BMW leider noch nicht fertig. Deshalb setzte er sich kurzerhand in Bruno Ianiello`s Rakete, den roten Lancia. Sein Ziel war es in seiner Gruppe zu gewinnen. (Sicher nicht zuletzt wegen einer gewissen Wette). Jürg fuhr sensationell, leider war sein bestes Resultat im 2. Trainingslauf. Die Nervosität konnte er dann auch nicht mehr verstecken, trotz allem ist Jürg ein sehr gutes Rennen gefahren. Auch an den Lancia muss man sich zuerst gewöhnen. Tinu war sehr bescheiden als ich nach seinem Ziel fragte: auf`s Podest war seine Antwort. Ja ich kenne ihn bekanntlich schon sehr viele Jahre und wusste natürlich auch wo auf das Podest. Natürlich in der Mitte. Bravo das gelang ihm auch. Mike nimmt schon alles einwenig lockerer, er kam am Samstagmorgen nach Interlaken. Somit reichte es auch nicht für eine Streckenbesichtigung, scheint auch nicht nötig zu sein. Gell, Du bist Paps auch so schon nach gekommen. Koni erklärte mir am Freitag, dass er hoffe beide Rennläufe bestreiten zu können. Was leider nicht der Fall war. Schade René hatte wohl noch zuwenig abgespeckt (am Auto). Denn er wollte bis zum Rennende nichts mehr essen wegen dem Gewicht. Nach den Rennläufen strahlte er und war sehr zufrieden. Bin aber ehrlich nicht ganz sicher wie wenig er ass, denn der Magen knurrte noch nicht. Thomas Ruesch war sehr „bescheiden“ und erklärte er möchte gewinnen. Was er auch tat. Joel war auch sehr happy, muss sich jetzt aber an das neue Fahrverhalten von seinem Peugeot gewöhnen. Tom war auch zufrieden und Hansueli strahlte förmlich über seine super Zeit. Heinz, (Hegeb) hatte leider eine Pilone tuchiert, schade wäre sonst eine gute Zeit gewesen. Walä fuhr auch ein gutes Rennen. Heinz Gfeller schmunzelte und meinte: warte noch ein paar Rennen, denn dann ist mein Auto auch bereit. Steht wohl noch eine kleine Arbeit an. Marcel Lauber möchte nicht dass Hegeb arbeitslos wird und hat wieder einmal einen Spoiler beschädigt. Nahms aber mit Humor. Auch die restlichen Fahrer waren sehr zufrieden.
Ist doch eine super Leistung im ersten Rennen von der Saison sind alle 18 Fahrer welche unter MB Motorsport Team starteten mit sehr guten Resultaten klassiert worden. BRAVO
Ich hoffe Euch in Frauenfeld wieder zusehen.
Geschrieben von Heidi Bürki

   
 
 
 
     

Quer, quer und nochmals quer

Am 14. Februar 2017 haben Martin und Jürg die neue MB-Motorsportsaison 2017 eröffnet und hoch oben in Lappland eingekuppelt. Im Land der Rentiere, auf dem Gelände von Keke Rosberg, in der Akademie von Rallye – Legende Armin Schwarz, das kann ja nur ein würdiger Start in die neue Motorsportsaison sein.
Aber alles der Reihe nach.
Treffpunkt war am 13. Febr. am Flughafen Zürich. Zusammen mit Heidi haben wir gefrühstückt und Heidi wäre auch gerne mitgekommen. Nicht unbedingt zum Fahren, sondern um das Land der Rentiere kennen zu lernen.
Von Zürich im Direktflug nach Helsinki und von Helsinki nach Kittylä mit dem Bummler mit Zwischenhalt in Ivolo, damit alle Asiaten aussteigen konnten, die das Nordlicht als erotisierende Erfahrung erleben wollten.
Am Flughafen wurden wir von der Crew von Armin Schwarz schon erwartet, es folgte der Transfer zum Hotel, check in und anschliessend gemeinsames Nachtessen mit der ganzen Quer-Fahrtruppe.
Rentiergeschnetzeltes – gewöhnungsbedürftig.
Am nächsten Morgen ging es endlich los, um 08.00 Uhr wurden wir im Hotel in Levi abgeholt und fuhren ca. 15 km zum Rallyegelände von Armin Schwarz. Es gab eine kurze Einführung für die nächsten 2 Tage, Zeitpläne wurden bekannt gegeben und vor allem wurde uns mitgeteilt, was zu tun ist, wenn einem das Talent ausgeht und das Auto abseits der Strecke parkiert hat. Nun noch schnell die Autos verteilen, ausnahmslos neue Subaru sti mit Spikes und für MB ein Gruppe N Subaru, die schon mit laufenden Motoren und geheiztem Fahrgastraum vor der Pausenhütte bereit standen und so ging es zur ersten Übung, «Slalomfahren». Armin Schwarz zeigte es vor, Anschwingen – Lastwechsel – Querschub – Lastwechsel – Querschub – Lastwechsel usw. Sieht einfach aus, wenn es einer in Perfektion kann. Selber am Lenkrad ist es auf einmal nicht so einfach. Zu spät, zu wenig / zu viel Gas, zu wenig konsequenter Lastwechsel, Puff am Lenkrad, nicht mehr Wissen wohin die Vorderräder zeigen usw., mit jeder Runde ging es aber besser. MB machte schon von Anfang an eine gute Falle. Die zweite Übung war die Doppel – Acht, da ging es schon zügiger zur Sache, wer es gut konnte fuhr alles im 3. Gang, bei dem einen oder anderen ist bei dieser Übung bereits das erste Mal das Talent ausgegangen. Die dritte Übung war das Kreis driften. Das war die einfachste Übung. Bei dieser Übung konnte man eindrücklich erleben, wie man mit einem Allradfahrzeug und der Position der Vorderräder in Kombination mit dem Gaspedal den Kreis vergrössern oder verkleinern kann, das Fahrzeug quer raustreiben lassen oder schnell wieder auf den engsten Kreis bringen kann. Nun gab es Mittagspause bei Lachssuppe und Salat. Es wurde rege diskutiert während dem Essen und anschliessend erläuterte Armin den ersten Rallye – Parcours durch das hügelige Waldgelände. Mit der Ermahnung, man möge bitte zuerst die Strecke kennenlernen, bevor wir Vollgas geben, ging es los. Streckenlänge ca. 3 km, rauf und runter und jede Menge Kurven. Mit jeder Runde ging es besser und schneller, manchmal stellte man das Heck an die Schneemaden oder küsste mit der Front den Kurvenscheitel (gell MB), nach 45 min. Gab es wieder Pause mit Kaffee und Schokolade für die Nerven. Nun folgte die gleiche Strecke in die entgegen gesetzte Richtung. Kein Problem, dachte ich mir, da kann ich ja schon in der ersten Runde Angasen. Das bisschen in die andere Richtung wird mein Hirn wohl noch schaffen. Auf einmal sehe ich im Rückspiegel das Gruppe N Auto mit MB am Lenkrad. Leichte Nervosität kam auf, ich nahm aber die Herausforderung an. Ist doch schön, wenn MB einmal den Auspuff von meinem Auto anschauen darf, normalerweise ist es umgekehrt. 3 Kurven später kam es so, wie es kommen musste, es ist mir nicht das Talent ausgegangen, aber die Strasse ;-)). Ich habe das Auto auf der Schneemade parkiert, während MB quer an mir vorbeizog und sich vor lauter Lachen fast in die Hosen machte. Mir blieb nichts anderes übrig, als per Funk das Bergefahrzeug zu organisieren, damit ich auch wieder weiterfahren konnte. Bekanntlich bestraft der Herrgott sofort, und keine 24 Std. später war MB auf Abwegen und zu seinem Leidwesen habe ich es noch mit der Kamera für die Nachwelt festgehalten ;-)).In diesem Stiel ging es die ganzen 2 Tage, immer wieder neue Strecken, zwischendurch hörte man Armin über Funk sagen, «schneller geht es nicht mehr Martin, glaub es mir, schneller geht nicht» oder «Martin, so wie du das Auto anstellst, wärst du auch ein guter Rallyepilot».Das Fahren hat richtig Spass gemacht, auch wenn man nach 2 Tagen Querfahren auch gerne wieder einmal ein bisschen Gripp hätte. Am Schluss vom zweiten Tag durften alle einmal mit Armin oder Rene mit der Rallyebereifung und langen Spikes, als Beifahrer im Rallyetempo einen Parcours mitfahren. Auch das war ein eindrückliches Erlebnis. Kulinarisch waren wir noch in einem Steakhouse und in einer Kitta, das ist eine runde Rentier-Hirtenhütte mit offenem Feuer in der Mitte, wunderbarem Lachs vom Feuer etc.
Am vierte Tag war wieder Heimreise angesagt, wo wir in Zürich von Heidi herzlich in Empfang genommen wurden und sogleich ein Steakhouse in Dietikon besuchten. Rindfleisch ist halt schon feiner als Rentierfleisch. Martin und Jürg hatten mächtig Spass am Querfahren, mussten sich mit ihrem Können nicht verstecken, manchmal ging die Strasse aus, aber niemals das Talent.
Und wie schon eingangs erwähnt, es wurde für die Motorsportsaison 2017 eingekuppelt.

Was war vor 10 Jahren?
In dieser Saison fuhren sieben aktive Piloten fürs MB Motorsport Team. Sie bestritten insgesamt 28 Slalom Rennen und 19 Bergrennen in diversen Kategorien und Gruppen. Das MB Motorsport Team durfte sich in dieser Saison über 24 Podestplätze freuen. In diesem Jahr beendete Christoph Rohr die Slalom Saison auf dem 20. Schlussrang und Martin Bürki auf dem 26. Rang. In der Bergmeisterschaft für Tourenwagen erreichte Martin Bürki den 17. Schlussrang. Ein Highlight in dieser Saison war sicher die Mietung durch Martin Bürki von einem Lancia S4 von Bruno Ianiello. In Frauenfeld noch vom Pech verfolgt konnte Martin in Saanen dan zeigen das auch er dieses Fahrzeug schnell und präzise bewegen kann. Er konnte mit seiner Fahrt in 1.32.11 den vierten Schlussrang im gesamt Klassement realisieren und musste sich nur von Slalom spezialist Fritz Erb als Fahrzeug mit Dach geschlagen geben.